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Einstellung einer Anwendung im AZ Alma Hospital

21. Juli 2026
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Einstellung von Anwendungen und langfristige Aufbewahrung klinischer Informationen

AZ Alma nutzt Docbyte Vault als Langzeitarchivierungslösung für klinische und administrative Daten. Das Archiv ist von den operativen Quellsystemen, in denen die Daten erstellt wurden, getrennt, während der Zugriff auf die Daten weiterhin über den klinischen Arbeitsablauf des Krankenhauses möglich ist.

Das Beispiel verdeutlicht, wie ein Krankenhaus die alltäglichen Anwendungen im Gesundheitswesen von der langfristigen Archivierung trennen kann. Dies kann die Abhängigkeit von einzelnen Quellsystemen verringern und dazu beitragen, dass klinische Informationen auch bei Systemwechseln weiterhin verfügbar bleiben.

Wer:

AZ Alma ist ein regionales Krankenhaus in Eeklo, Belgien.

Herausforderung:

Docbyte-Lösung:

Docbyte Vault bildet die Ebene für die langfristige Aufbewahrung im Krankenhaus. Klinische Informationen werden aus den operativen Quellsystemen über den Integrationsablauf des Krankenhauses empfangen und anschließend unabhängig von der ursprünglichen Anwendung aufbewahrt.

Die abgerufenen Informationen stehen weiterhin über einen in die elektronische Patientenakte integrierten Viewer zur Verfügung. Ärzte können die gespeicherten Informationen im Rahmen ihres gewohnten Arbeitsablaufs einsehen, während das Archiv unabhängig von der Quellanwendung bleibt.

AZ Alma nutzt „Vault Review“ zudem für gescannte Unterlagen und per E-Mail eingegangene Unterlagen, bevor diese in den weiteren Archivierungsprozess übergehen.

Architektur:

Die Architektur unterscheidet drei Ebenen:

Diese Trennung verringert die Abhängigkeiten zwischen Quellanwendungen, Interoperabilitätsdiensten und der Langzeitarchivierung. Über die Integrationsschicht können neue Informationsflüsse hinzugefügt werden, während die Nutzer weiterhin auf die archivierten Informationen über das EMR zugreifen können.

Behandelte Themen:

Das Modell unterstützt zahlreiche klinische und administrative Informationsquellen, darunter Laborergebnisse, radiologische Befunde, aus der elektronischen Patientenakte generierte Berichte, gescannte Unterlagen, per E-Mail erhaltene Unterlagen sowie weitere Informationsklassen, die über einen längeren Zeitraum hinweg verfügbar bleiben müssen.

Was dieser Ansatz ermöglicht:

Unterstützung künftiger EHDS-Anforderungen

Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) legt größeren Wert darauf, elektronische Gesundheitsdaten über einzelne Systeme hinaus verfügbar zu machen. Die Architektur von AZ Alma könnte diese Ausrichtung unterstützen, indem Informationen unabhängig von den Quellsystemen gespeichert werden. Eine etwaige Nutzung für den EHDS-bezogenen Datenaustausch würde von der übergeordneten Interoperabilitätsumgebung des Krankenhauses und den geltenden Anforderungen abhängen.

Docbyte Vault ist nicht die Austauschplattform selbst. Es erfüllt eine andere Aufgabe: die Informationen so zu sichern, dass sie für einen späteren Abruf verfügbar bleiben.

Einstellung von Anwendungen im Gesundheitswesen

Die Stilllegung von Anwendungen ist nicht nur eine Maßnahme zur Bereinigung der IT-Umgebung. Im Gesundheitswesen können historische Informationen weiterhin für die Gesundheitsversorgung, für rechtliche und beweisrechtliche Zwecke, zur Erfüllung behördlicher Auflagen sowie für künftige Anforderungen an den Datenaustausch benötigt werden. Der Ansatz von AZ Alma veranschaulicht, wie eine langfristige Aufbewahrung die Umgestaltung der Anwendungslandschaft eines Krankenhauses unterstützen kann, während gleichzeitig die Kontrolle über die aufzubewahrenden Unterlagen gewahrt bleibt.

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